Seyran Ateş fordert mehr Differenzierung

In einem Interview mit dem Standard beklagt die Autorin und Anwältin Seyran Ateş, dass die Gesellschaft es sich mit der Kritik am Islam zu leicht mache. Denn wenn man nicht die tatsächlich bestehenden Probleme anspricht, dann läßt man damit zu, dass diese von Rechtspopulisten genutzt werden.

Sie weist darauf hin, dass eine gesellschaftlich nötige und angemessene Islamkritik in Österreich ungleich schwerer sei als in Deutschland. „Die Bereitschaft, über das Thema zu reden, nimmt zu. Aber Sie haben einen unglaublichen Gegenwind zu bewältigen, noch viel stärker als in Deutschland. Es gibt hier kaum Menschen, die ihre Stimme erheben und mutig sind. Die Angst in Österreich ist sehr groß, in die Rassistenecke gestellt zu werden. … Wenn ich die Besinnung zu einem angeblich wahrhaften Islam sehe, der Kopfbedeckung für kleine Mädchen fordert, fühle ich mich ins siebente Jahrhundert geschleudert.“


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